Über mich
Hi, ich bin Manuela.
Und eigentlich wollte ich nie Traurednerin werden.
MissionLove entstand nicht aus einem Businessplan. Sondern aus meiner eigenen Hochzeit.
Mein Mann hat serbische Wurzeln, ich bin Schweizerin – und für uns war klar, dass unsere Trauung beide Familien, beide Kulturen und natürlich auch beide Sprachen miteinander verbinden sollte.
Was in unseren Köpfen ziemlich selbstverständlich klang, erwies sich bei der Suche nach einer passenden Traurednerin oder einem Trauredner als erstaunlich schwierig. Das müsste doch auch anders gehen. Nach ein paar weiteren, «zufälligen» Gegebenheiten entstand eine Idee.
2015 wurde daraus MissionLove.


Aus einer Idee wurden über 380 Geschichten.
Was als Lösung für etwas begann, das ich selbst vermisst hatte, wurde ziemlich schnell zu viel mehr. Inzwischen durfte ich mehr als 380 Paare begleiten.
Ich durfte Menschen begleiten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, an Orten, die mir bis heute geblieben sind und Geschichten erzählen, die mich zum Lachen gebracht, berührt und manchmal selbst überrascht haben. Genau deshalb liebe ich, was ich tue.
Und genau das liebe ich bis heute daran: Ich weiss vor unserem ersten Gespräch nicht, was ihr mir erzählen werdet.
Vielleicht seid ihr seit der Schulzeit zusammen.
Vielleicht habt ihr euch auf Tinder gefunden.
Vielleicht habt ihr euch beim ersten Date überhaupt nicht gemögt.
Vielleicht liegen zwischen euren Heimatorten 5’000 Kilometer.
Erzählt’s mir.
Haltung
Emotion ja. Kitsch nein.
Ich liebe Hochzeiten. Aber ich finde nicht, dass an einer Hochzeit plötzlich alles unglaublich romantisch sein muss.
Ihr werdet bei mir deshalb eher selten hören, dass „zwei Seelen zu einer wurden“ oder dass das Schicksal schon immer einen grossen Plan für euch hatte. Ausser natürlich, ihr seid tatsächlich zwei Seelen, die an Schicksal und grosse Pläne glauben. Dann reden wir darüber.
Mir ist viel wichtiger, dass eure Gäste euch in der Zeremonie wiedererkennen. Dass sie lachen, weil eine Geschichte einfach typisch für euch ist. Dass es zwischendurch ruhig wird. Dass vielleicht jemand eine Träne wegwischt.
Und dass ihr irgendwann denkt: Ja. Genau so sind wir.


Mehrsprachigkeit
Sprachen gehören zu meiner Geschichte.
Reisen, andere Länder, Menschen und Sprachen haben mich schon immer fasziniert. Bevor MissionLove entstand, war ich unter anderem im Marketing, PR und Eventbereich tätig.
Heute kommt vieles davon zusammen. Ich schreibe. Ich organisiere. Ich spreche vor Menschen. Ich reise. Und ich darf ständig neue Menschen und Geschichten kennenlernen.
Trauungen gestalte ich auf Schweizerdeutsch, Hochdeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Serbokroatisch – und sehr oft in mehr als einer dieser Sprachen gleichzeitig.
Denn manchmal reicht eben eine Sprache nicht für eine ganze Familie.
Ein paar Dinge über mich
Und übrigens, ich bin …

Ausblick
Und jetzt geht MissionLove weiter.
Nach mehr als zehn Jahren und über 380 Hochzeiten verändert sich MissionLove. Nicht komplett. Aber geografisch.
Ab Mitte September 2027 liegt mein Schwerpunkt auf Destination Weddings und internationalen Hochzeiten. Ich möchte Schweizer Paare dorthin begleiten, wo sie Ja sagen möchten – und internationale Paare dort empfangen, wo für mich alles angefangen hat: in der Schweiz.
Reisen, Sprachen, Menschen und Geschichten. Wenn ich darüber nachdenke, ist es eigentlich eine ziemlich logische Entwicklung.
Trauung von Freunden
Ein ganz persönliches Statement.
Vielleicht gibt es diesen einen Menschen in eurem Leben, der euch beide kennt wie kaum jemand sonst. Eine beste Freundin, einen Bruder, eine Schwester oder einen langjährigen Wegbegleiter – und für euch ist klar: Genau diese Person soll unsere Trauung halten.
Eine wunderschöne Idee. Zumindest auf den ersten Blick.
Denn sind wir ehrlich: Meistens kommt dieser Mensch ursprünglich von einer Seite. Es ist deine beste Freundin, sein Bruder oder dein langjähriger Wegbegleiter. Und genau da beginnt eine der grössten Herausforderungen einer Trauung: Beide Geschichten, beide Persönlichkeiten und beide Seiten so zusammenzubringen, dass am Ende nicht die Trauung eines Einzelnen entsteht, sondern eure gemeinsame Geschichte.
Dazu kommt eine Verantwortung, die man leicht unterschätzt. Eine freie Trauung ist nicht einfach eine schöne Rede. Sie gibt eurem Hochzeitstag seinen eigentlichen Mittelpunkt. Für diesen Moment sitzen all eure Lieblingsmenschen zusammen, ihr steht vorne, vielleicht mit klopfendem Herzen und feuchten Augen – und dieser Moment lässt sich nicht wiederholen.
Darum stelle ich Paaren gerne eine ganz einfache Frage:

Würdet ihr euch am Morgen eurer Hochzeit die Haare von einem Kollegen schneiden lassen, der das noch nie gemacht hat?
Vermutlich nicht. Nicht, weil ihr ihm nicht vertraut. Sondern weil euch dieser Tag zu wichtig ist, um ausgerechnet dann herauszufinden, ob es funktioniert.
Und genauso sehe ich es mit einer Trauung.
Persönlichkeit ist unglaublich wichtig. Nähe auch. Aber eine gute Trauung braucht zusätzlich Erfahrung, Gespür für Menschen, Timing, Dramaturgie, Sicherheit und die Fähigkeit, im richtigen Moment zu führen – und sich im nächsten wieder komplett zurückzunehmen.
Eure Freunde sollen an diesem Tag etwas anderes tun: mit euch lachen, weinen, anstossen und einfach Gast sein.
Die Verantwortung für eure Trauung dürft ihr jemandem überlassen, der genau weiss, wie man daraus euren Moment macht.
Aber eigentlich geht es hier gar nicht um mich.
Sondern darum, ob ihr euch vorstellen könnt, dass ich dort vorne stehe, wenn ihr Ja sagt. Denn am Ende könnt ihr euch die schönste Location, die schönsten Blumen und das beste Essen aussuchen. Bei eurer Zeremonie wird es persönlicher – denn schliesslich macht die Zeremonie diesen Tag zur Hochzeit!
Ihr erzählt mir eure Geschichte. Und ich erzähle sie euren Lieblingsmenschen. Deshalb sollten wir uns mögen und das Bauchgefühl stimmen. Findet ihr auch?



